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Aktuelle Informationen

zum Coronavirus

Aktuelle Informationen

zum Coronavirus

Wir haben für Sie wichtige Hinweise zusammengestellt.

Filialen und Bargeld

Filialen und Bargeld­

Stand 27.03.2020: Die Gesundheit unserer Kunden und  Mitarbeiter steht an erster Stelle. Deshalb bündeln wir in diesen Tagen unsere Kräfte, um an zentralen Standorten unsere Dienstleistungen sicherzustellen.

Diese Filialen haben für Sie geöffnet.

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Landkreis Bautzen

*Diese Filiale ist für den Publikums­verkehr geschlossen. Kundenberatungs­gespräche finden nach vorheriger Termin­vereinbarung weiterhin statt.

Telefonische Beratung über OSDdirekt

Interaktive Beratung gern auch per PC, Tablet oder Smartphone

Für unsere neue Direktberatung OSDdirekt müssen Sie nicht das Haus verlassen. Ein Team aus Sparkassenberatern ist persönlich für Sie da. Dabei entscheiden Sie, wie die Beratung ablaufen soll: per Telefon, E-Mail, Chat, Screen-Sharing oder Co-Browsing.

Möchten Sie mehr über OSDdirekt erfahren, klicken Sie hier.

Fahrbare Filialen - Erweiterte Fahrpläne ab 30.03.2020

Diese außergewöhnliche Zeit erfordert andere Wege. Deshalb machen wir mobil und schicken unseren roten Sparkassenbus in den Landkreisen Sächsische Schweiz­-Osterz­gebirge und Bautzen noch häufiger auf Tour.
Mit unserer Fahrbaren Filiale sind wir für Sie vor Ort und kommen damit vor allem unseren Senioren entgegen.

Um bei notwendigen Bankgeschäften in einer Filiale den größtmöglichen Schutz zu bieten, halten wir folgende Sicherheitsmaßnahmen ein:

  • Wir halten den empfohlenen Sicherheitsabstand von 1-2 Metern zu anderen Personen ein.
  • Sollten Sie Anzeichen einer Erkrankung haben, bitten wir Sie Ihren Filialbesuch zu verschieben.

Aktuell verstärken wir andere Kontaktmöglichkeiten. Sie erreichen uns auch über das Online-Banking, telefonisch, per E-Mail, Chat oder über unsere Direktberatung OSDdirekt.

Folgende Filialen sind vorübergehend geschlossen

Bis voraussichtlich 19. April 2020 werden wir an folgenden Standorten nicht mehr persönlich vor Ort sein.

Bargeld

Die Geldautomaten in unseren Selbstbedienungs­bereichen bleiben wie gewohnt  geöffnet und stehen Ihnen auch außerhalb der Öffnungszeiten zur Verfügung. Die Grundversorgung mit Bargeld ist flächendeckend sichergestellt.

Tipp: Zahlen Sie kontaktlos

Die Welt­gesundheits­organisation (WHO) empfiehlt, aus hygienischen Gründen auf Bargeldzahlungen zu verzichten. Auch diese Maßnahme kann bei der Ein­dämm­ung der Verbreitung des Coronavirus helfen. Das mobile Bezahlen können Sie jederzeit als App in Ihrem Smartphone oder iPhone aktivieren.

Privatkunden

Ratenaussetzung für Privatkunden

Zins- und Tilgungsaussetzung bei Verbraucherdarlehen

Der Bundestag hat am 25. März 2020 beschlossen, dass für Verbraucher­darlehensverträge, die vor dem 15. März 2020 abgeschlossen wurden, die Zins- und Tilgungsleistungen ausgesetzt werden können. Wenn Sie von der Corona-Krise betroffen sind und Ihnen deshalb die Zahlungen nicht möglich sind, können Sie ab sofort die Aussetzung der Zins- und Tilgungszahlungen für Ihre Verbraucher­kredite für drei Monate (1. April 2020 bis 30. Juni 2020) veranlassen. Die gesetzliche Regelung dazu sieht vor, dass Sie die Zahlungen spätestens im Juli 2020 wieder aufnehmen müssen. Zahlungen, die Sie jetzt aussetzen, werden angehängt an die ursprünglich vereinbarte Kreditlaufzeit.

Wir bieten Ihnen neben der gesetzlichen Regelung darüber hinaus die Möglichkeit, die Tilgung Ihres Verbraucherdarlehens (Privatkredit, Baufinanzierung) für sechs Monate auszusetzen. 

 

Aussetzung der Rate bis zum 30.06.2020 Jetzt beantragen
Aussetzung der Tilgung für 6 Monate Jetzt beantragen

Online-Banking-Verfahren im Überblick

Erledigen Sie einfach, sicher und schnell Ihre Bank­geschäfte von zu Hause.

Weitere Informationen

Kurzarbeitergeld - Informationen für Arbeitnehmer Mehr erfahren
Robert Koch-Institut: Fragen und Antworten zu Coronavirus SARS-CoV-2 Mehr erfahren
Unternehmen

Soforthilfe für Unternehmen

Stand 30.03.2020: Das Coronavirus stellt Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler derzeit vor große Herausforderungen.  Als  Sparkasse konzentrieren wir unsere Ressourcen darauf, unsere Kunden mit konkreten Angeboten zu unterstützen und ihnen so finanzielle Spielräume zu schaffen, damit sie diese wirtschaftlich schwierige Situation meistern können.
Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Hilfen und Informationen für unsere Kunden zusammengestellt.

Liquiditäts­planer: Ermitteln Sie Ihren Bedarf

Wie viel Liquidität benötigen Sie? Anhand unseres Liquiditäts­planers können Sie schnell Ihren individuellen Liquiditäts­bedarf ermitteln. Bevor Sie starten, beachten Sie bitte folgende Aspekte zur Vorbereitung:

  • Haben Sie Stundungen vereinbart – zum Beispiel mit Ihrem Vermieter, bei Steuerstundungen über das Finanzamt oder Ihren Steuerberater?
  • Haben Sie Kurzarbeitergeld beantragt?
  • Sprechen Sie mit Ihren Geschäftspartnern, zum Beispiel Lieferanten, Versicherungen.
  • Über welche Rücklagen verfügen Sie und wie können Sie diese einsetzen?

Unsere Soforthilfe-Programme

Mit unserem Soforthilfe­­programm möchten wir unseren Firmenkunden schnell und unkompliziert die passende Unterstützung zur Überbrückung der wirtschaft­lichen Situation zur Verfügung stellen. Ob Tilgungs­­aussetzung, Konto­­korrent­kredit oder Darlehen - wählen Sie Ihren Liquiditäts­­bedarf, wir übernehmen eine zügige Bearbeitung des Antrags.

Geschäftsmann telefoniert

Tilgungsaussetzung

  • max. 6 Monate
  • keine Zinsaussetzung und Stundungen

Mit unserem Soforthilfe­­programm möchten wir unseren Firmenkunden schnell und unkompliziert die passende Unterstützung zur Überbrückung der wirtschaft­lichen Situation zur Verfügung stellen. Ob Tilgungs­­aussetzung, Konto­­korrent­kredit oder Darlehen - wählen Sie Ihren Liquiditäts­­bedarf, wir übernehmen eine zügige Bearbeitung des Antrags.

Soforthilfe 20

  • Bis 20.000 Euro
  • Kontokorrentkredit

Soforthilfe 100

  • Von 20.000 bis 100.000 Euro
  • Laufzeit 6 Jahre

Soforthilfe 500

  • Von 100.000 bis 500.000 Euro
  • Laufzeit 6 Jahre
Soforthilfe für Unternehmen

Die Angaben zum jeweiligen Soforthilfe­programm stellen eine Information dar und ersetzen nicht die verbindlichen Vertragsdetails. Die  Soforthilfe­programme setzen Ihre Bonität für das  beantragte Darlehen bzw. den beantragten Kredit voraus. 

Weiterführende Links zum Coronavirus

Kurzarbeitergeld beantragen Mehr erfahren
Steuerstundungen beantragen Mehr erfahren
Förderprogramm und Informationen der SAB Mehr erfahren
Hilfe zu Zahlungen Ihrer Versicherungsverträge der Sparkassen-Versicherung Sachsen Mehr erfahren
Weitere Förderprogramme und Informationen
Kredite der KfW zu Folgen des Coronavirus Mehr erfahren
Bürgschaften für Kredite erweitern Mehr erfahren
Bundesprogramm Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige Mehr erfahren
Sonderprogramm des Freistaates Sachsen für Kleinst­unternehmen Mehr erfahren
Erstattung wegen Verdienstausfall auf Grund eines Tätigkeitsverbotes durch ein Gesundheitsamt Mehr erfahren
Liquiditätssicherungsdarlehen für Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und des Weinbaus Mehr erfahren
Allgemeine Information für Unternehmen der IHK Mehr erfahren
Informationen der Handwerkskammer Dresden  Mehr erfahren
Börse

Aktuelles zur Börse

Stand 26.03.2020: Interview mit Deka-Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater

„Die Kursrückgänge werden aufgeholt, aber nicht in wenigen Wochen“

Herr Dr. Kater, wie schätzen Sie die Einbrüche der Aktienmärkte in den letzten Wochen ein?

Kater:  Aus einem weltweiten Aufschwung wurde nur innerhalb von wenigen Tagen eine Blitzrezession. Kein Ereignis in der modernen Wirtschaftsgeschichte hat zu Friedenszeiten den Konjunkturausblick für die gesamte Weltwirtschaft in so kurzer Zeit komplett gedreht. Es kam zu Kursverlusten von 30 Prozent und mehr.

Wurde die Gefahr des Virus für die Wirtschaft komplett unterschätzt?

Kater:  Bis auf eine kurze Irritation Ende Januar nahm die Börse keine Notiz von der neuen Krankheit. Das Coronavirus schien in China noch weit weg zu sein. Mittlerweile haben über 170 Länder Corona-Fälle gemeldet. Damit war auch die Unbesorgtheit an den Börsen dahin. Während bis dahin nur die  Einschränkungen bei den weltweiten Produktionsketten eingerechnet waren, kam jetzt die Aussicht auf wirtschaftliche Beschränkungen bis hin zur Schließung kompletter Sektoren auch auf die Europäische Union und auf die USA zu. 

Soll ich meine Aktien jetzt verkaufen?

Kater: Panik und Hektik sind keine guten Anlageberater. Aufgrund der Verunsicherung sollten Anleger jetzt nicht hektisch ihre Wertpapiere verkaufen. Das gilt umso mehr, wenn sie einen langfristigen Anlagehorizont haben. Für Privatanleger ist es sinnvoll, auch größere Kursrückgänge auszusitzen. Erst mit dem Verkauf werden die Verluste realisiert. Kursrücksetzer gehören zur Börsenwelt wie die Anzeigetafel im Börsenraum – aber eben auch die nachfolgende Erholung.

Die historische Erfahrung spricht eindeutig dafür, dass Kursrücksetzer über die Zeit wieder ausgeglichen werden. Und der sprichwörtlich teuerste Satz an der Börse lautet, dass es diesmal anders sein wird. Außerdem ist es mit dem richtigen Verkaufszeitpunkt eine recht verzwickte Sache. Meist realisiert man viel zu spät, dass die Märkte wieder nach oben gedreht haben und man verpasst nach dem Verkauf den richtigen Zeitpunkt zum Wiedereinstieg.

Sollen Anleger jetzt die niedrigen Kurse nutzen und Aktien kaufen?

Kater: Deutliche Kursrückgänge sind unter langfristigen Gesichtspunkten eine gute Gelegenheit für den Einstieg. Den vermeintlich „richtigen“ Zeitpunkt zu erkennen, ist so etwas wie der heilige Gral an den Aktienmärkten: Es findet ihn niemand. Anleger sollten daher geplant vorgehen und Stück für Stück in kleinen Portionen Wertpapiere kaufen. So kann von noch günstigeren Einstiegspreisen profitiert werden. Gleichzeitig verringert sich das Risiko, da der Kaufzeitraum gestreckt wird.

Wie funktioniert das genau?

Kater:  Mit dem regelmäßigen Kauf von Aktien mithilfe von Aktiensparplänen kaufen Sparer langfristig zu guten Durchschnittspreisen. Sie profitieren vom Durchschnitts­­kosteneffekt. Wer regelmäßig und langfristig einen festen Betrag spart, muss keine Entscheidungen über den richtigen Kaufzeitpunkt treffen. Denn: Bei tieferen Kursen werden mehr Fondsanteile für eine gleichbleibende Sparrate erworben als bei höheren Preisen.

Muss ich um meine Altersvorsorge fürchten?

Kater: Im Moment der Krise sehen die Dinge oft betrüblich aus. Aber die Aktienanlage mit dem Motiv der Altersvorsorge ist eine sehr langfristige Anlage. Rückschläge wurden an den Aktienmärkten stets mehr als ausgeglichen. Das wird auch in Zukunft so sein. Denn langfristig sind auch in der Vergangenheit die Aktienmärkte unter Schwankungen und Rückschlägen gestiegen. Und auch nach der Corona-Krise wird die Weltwirtschaft wieder auf ihren Wachstumspfad zurückfinden. Die Märkte werden die Kursrückgänge aufholen,
auch wenn dies nicht gleich innerhalb von wenigen Wochen geschieht.

Sollte die Anlagestrategie nun geändert werden, beispielsweise völlig auf Aktien zu verzichten?

Kater:  Nein, denn nach wie vor gelten die Vorteile einer breit gestreuten Wertpapieranlage: Wer jetzt in einzelne Titel investiert, muss jeweils abschätzen, ob das Unternehmen die Krise überhaupt übersteht. Wer völlig auf Wertpapiere verzichtet, wird auch nicht von den langfristigen Wachstums­perspektiven partizipieren. Aktienfonds bieten eine solch breit gestreute Wertpapieranlage. Hier ist es die Aufgabe des Fondsmanagers abzuwägen und die Anlage­entscheidungen zu treffen.

Sollte ich jetzt doch die niedrigen Zinsen aussitzen und abwarten bis diese wieder steigen?

Kater:  Die Zinsen bleiben verschwunden. Das wird die aktuelle Krise verlängern, denn die Notenbanken haben gerade das Zinsniveau noch weiter nach unten gesenkt und damit noch fester verankert. Ein Hoffen auf die Rückkehr von Zinsen auf den Sparbüchern ist damit unrealistisch. Die Zentral­banken stellen viel Geld bereit, von denen ein Teil wieder am Aktienmarkt landet. Für den langfristigen Sparer ist das Sparbuch keine Alternative. Bislang für sinnvoll befundene Aktien­anteile und Sparpläne sind und bleiben attraktiv.

Die hier enthaltenen Aussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung wieder. Diese kann sich jederzeit ohne Ankündigung ändern.  (Stand: 26.03.2020)

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