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So sparen Sie richtig

So sparen Sie richtig

Frühzeitig für die Zukunft Ihrer Kinder Vermögen aufbauen – wir zeigen, wie das geht.

Sparen für Kinder

So sparen Sie für Ihre Kinder

Mit diesen Geldanlagen bauen Sie ein finanzielles Polster für Ihren Nachwuchs auf.

Je größer die Kinder, desto größer deren Bedürfnisse und Wünsche. Wir verraten Ihnen, wie Sie ganz einfach frühzeitig für den Führerschein, das Studium oder die erste eigene Wohnung Ihrer Sprösslinge sparen können.

Sparen für den langfristigen Vermögensaufbau

Sie möchten die Startchancen Ihres Kindes in ein eigenes Leben verbessern? Dann legen Sie schon heute den Grundstein für einen langfristigen Vermögensaufbau.

Schon kleine Beträge, die regelmäßig in Aktien und Fonds gespart werden, zahlen sich langfristig aus. So konnte ein Sparplan seit Start des Deutschen Aktienindex im Jahr 1988 bis heute eine jährliche Rendite von fast acht Prozent auf das angelegte Geld erwirtschaften.
Warum nicht das Kindergeld nehmen und in einen Fondsparplan investieren? Wenn Sie einen festen Betrag in einem thesaurierenden Fonds anlegen, kann sich Ihre Rendite über die Jahre zu einem stattlichen Betrag summieren. Thesaurierende Fonds schütten Gewinne nicht direkt aus, sondern behalten die Erträge ein und legen diese wieder an. Sie machen sich also den Zinseszinseffekt  zu Nutze.

Sie scheuen sich vor dem Auf und Ab der Börse? Dass Kurse auch mal fallen, ist kein Grund, Fonds grundsätzlich zu meiden. Mit einem Dax-Indexfonds erlitten Anleger in den vergangenen fünf Jahrzehnten noch nie Verluste, wenn sie ihn länger als zwölf Jahre behielten, so die Statistik des Deutschen Aktieninstituts.

Wichtig: Je früher Sie anfangen, desto besser. Je mehr Zeit Sie haben und je länger Sie einzahlen, desto stärker entfaltet sich die Macht des Zinseszinses – und desto höher ist die Rendite.

Beispiel: Wer ab der Geburt des Kindes monatlich 100 Euro in einen Fondsparplan investiert, hat rechtzeitig zur Volljährigkeit nach 18 Jahren einen Betrag von knapp 35.000 Euro angespart. Das reicht für ein starkes Polster für den Vermögensaufbau. Grundlage des Rechenbeispiels ist die Annahme von fünf Prozent Rendite. 
Niemand kann gewährleisten, dass sich diese überdurchschnittlichen Renditen aus der Vergangenheit in Zukunft wiederholen werden. Denn die frühere Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für die künftige Wertentwicklung. Aber im Vergleich zu sicheren null Prozent bei vielen anderen Sparformen ist das Fondssparen eine interessante Alternative.

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Sparen für das Studium oder die Ausbildung

Während seines Studiums oder seiner Ausbildung wird Ihr Kind nicht viel Geld verdienen, aber dennoch feste Ausgaben haben. Ein finanzieller Grundstock ist deshalb für die jungen Erwachsenen hilfreich, um reibungslos und zügig die eigene Berufsausbildung abzuschließen. Klar: Wer viel jobben muss, hat weniger Zeit fürs Lernen.

Wie viel Geld Ihr Kind tatsächlich zusätzlich braucht, um für seinen Lebensunterhalt während der (universitären) Ausbildung aufzukommen, lässt sich schwer schätzen. Über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren kommen aber schnell 10.000, wenn nicht sogar 20.000 Euro zusammen – je nachdem wo ihr Kind lebt und was es für seine Ausbildung benötigt.

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Sparen für die erste Einrichtung

Mit jedem Umzug sind Kosten verbunden – vor allem aber mit dem Auszug von zu Hause. Egal wo es hingeht, ob in die erste eigene Wohnung oder das WG-Zimmer: Oft fallen Renovierungsarbeiten an, dann gilt es eine erste Einrichtung zu kaufen.

Sofa, Bett, Schreibtisch, Schrank, Computer, Küchentisch und -stühle: Es gibt viele günstige Anbieter von Möbeln, sowohl in Geschäften vor Ort als auch im Internet. Trotzdem kommen für die Erstausstattung schnell einige tausend Euro zusammen.

Unser Spar-Tipp: Um Summen in dieser Höhe über mehrere Jahre anzusparen, sind Aktienfonds eine Möglichkeit. Entweder zahlen Sie dabei direkt einen Einmalbetrag ein, setzen auf einen Sparplan oder kombinieren diese beiden Möglichkeiten. Gerade bei längerfristigen Anlagen sind Aktien eine gute Alternative, weil eine höhere Rendite als bei anderen Sparformen zu erwarten ist. Bitte beachten Sie aber: Aktienfonds unterliegen Schwankungen.

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Richtig für Ihr Kind sparen

Grundsätzlich gilt: Der Vorsatz, seinem Kind durch frühzeitiges Sparen finanziell unter die Arme zu greifen, ist löblich. Sie sollten jedoch nicht vergessen, dass auch Sie nicht zu kurz kommen. Decken Sie zunächst Ihre regelmäßigen Kosten, zahlen Sie Schulden ab und beginnen Sie erst dann nach einer geeigneten Anlage für Ihr Kind zu suchen.

Tipps für Eltern

Kinder und Geld: 5 Tipps für Eltern

Das sollten Sie Ihren Kindern über den Umgang mit Geld beibringen

Wenn es um das Thema Geld geht, sind Eltern in der Verantwortung. Sie leben ihren Kindern den Umgang damit vor, sie bringen ihnen bei, wie Sparen funktioniert. Auf diese Dinge sollten Eltern achten:

Tipp 1: Komm', wir sprechen über Geld

Moment mal, über Geld sprechen? Soll man das denn überhaupt? „Über Geld spricht man nicht!“, heißt es schließlich. Die Deutschen tun sich tatsächlich schwer damit. Gerade, wenn es um die Kleinen und ihr Verhältnis zum Geld geht, sollten wir jedoch alle öfter den Mund aufmachen. Kinder müssen verstehen, dass sich Scheine und Münzen nicht von alleine vermehren. Nur so erkennen sie, dass man damit sorgsam umgehen muss.

Was also tun? Integrieren Sie das Thema Geld sinnvoll in Ihren Alltag. Nehmen Sie Ihr Kind zum Beispiel mit zum Einkaufen. Zeigen Sie ihm, dass es günstige und teure Produkte gibt – vergleichen Sie gemeinsam. Besprechen Sie nach dem Einkauf, wie viel Geld Sie bezahlt haben. Das gleiche sollten Sie tun, wenn Sie einen neuen Fernseher kaufen, ein Auto finanzieren oder in den Urlaub fahren möchten.

Nichts ist umsonst. Wenn man Kindern das erklärt, verstehen sie das gut. Lassen Sie sie zum Beispiel kleine Jobs im Haushalt machen, für die sie Geld bekommen. So wird der Zusammenhang zwischen Geld und Arbeit deutlich.

Zeigen Sie Ihren Kindern auch, wie Sie Ihr Geld verwalten oder wie Sie sparen. Je mehr Sie Ihrem Kind über das Thema Finanzen mitgeben, desto besser.

Erzählen Sie Ihrem Nachwuchs ruhig auch, wenn es bei Ihnen mal knapp wird. Achtung: Angst machen sollten Sie Ihrem Sprössling natürlich nicht. Sprechen Sie finanzielle Probleme an, aber mit Fingerspitzengefühl.

Tipp 2: Taschengeld? Na klar, aber dafür gibt es Regeln

Klappt es mit der Theorie, darf die Praxis nicht fehlen. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Kind regelmäßig Taschengeld bekommt – und das circa ab dem sechsten Lebensjahr. Nur so lernt es nachhaltig mit Geld umzugehen.

Geben Sie ihm auch ein paar Regeln mit auf den Weg. Dann wird es schon bald Taschengeldprofi sein:

  • Es gibt keinen Kredit. Ist das Geld alle, ist das Geld alle. Einen Kredit, den Ihr Kind zurückzahlen kann, gibt es nicht. Es muss warten, bis Sie das nächste Taschengeld zahlen. Dann kann es erneut Geld ausgeben.
  • Es gibt keinen Vorschuss. Es gilt das gleiche Prinzip wie beim Kredit: Hat Ihr Kind sein Geld ausgegeben, muss es bis zum nächsten Zahltag warten. Es muss lernen, sein Geld einzuteilen oder für größere Wünsche zu sparen.
  • Es gibt Taschengeld regelmäßig: Egal, ob Ihr Kind eine Fünf geschrieben hat oder ob es frech zum Nachbarn war: Reduzieren Sie nicht sein Taschengeld. Das bleibt, unabhängig vom Verhalten oder der Leistung Ihres Kindes. Ihr Kind soll lernen zu planen. 
Tipp 3: Weißt Du, wie’s um Dein Geld steht?

Ihr Kind hat immer schnell sein gesamtes Geld ausgegeben, obwohl länger kein neues in Sicht ist? Gehen Sie in die Offensive und besprechen Sie dieses Problem. Finden Sie heraus, wofür das meiste Taschengeld draufgeht. Dann können Sie gemeinsam überlegen, ob es Einsparpotentiale gibt.

Wie Sie das machen können? Zeigen Sie Ihrem Sprössling, wie man ein Haushaltsbuch führt. Darin soll er genau notieren, wie viel Geld wohin geflossen ist. Am Wochen- oder Monatsende ziehen Sie dann Bilanz.

Dieser Tipp scheint auf den ersten Blick simpel. Doch haben Sie selber schon mal ein Haushaltsbuch geführt? Erst damit fallen die vielen kleinen Ausgaben auf, die nicht zwingend notwendig sind.

Hier erhalten Sie aktuelle Orientierungswerte fürs Taschengeld und unseren kostenlosen Taschengeldplaner.

Tipp 4: Für größere Wünsche musst Du sparen

Auch noch im Erwachsenenalter gibt es immer wieder Dinge, die sich nicht einfach aus der Portokasse bezahlen lassen. Sicher, Sie können zur Not Ihr Konto überziehen oder einen Kredit aufnehmen. Ratsam ist das jedoch nicht in allen Fällen. Drängt eine Anschaffung nicht, oder können Sie den benötigten Betrag innerhalb weniger Wochen oder Monate zusammensparen, empfiehlt es sich abzuwarten.

Auch das muss Ihr Kind lernen. Und nicht nur, weil es keinen Kredit aufnehmen oder sein Konto überziehen kann. Für Ihr Kind ist es wichtig, selber zu erleben, dass nicht alle Wünsche sofort realisierbar sind.

Legen Sie zusammen mit Ihrem Kind eine Wunschliste an und überlegen Sie sich einen Sparplan. Wie viel Geld soll in die Spardose? Soll das Ersparte auf ein Girokonto? Besprechen Sie verschiedene Möglichkeiten. 
Nicht selten ändern sich Wünsche, schon bevor das große Ziel erreicht ist. Auch diese Erkenntnis ist wichtig, um erfolgreich Finanzprofi zu werden. Ein sehnlicher Wunsch von heute ist eine Woche später oft schon nicht mehr so wichtig. Die Lektion: Größere Anschaffungen sollte man immer überdenken. 

Tipp 5: Vom Taschengeld zum Budgetgeld

Je älter Ihr Kind wird, desto eigenständiger soll es mit seinem Geld umgehen. Hat Ihr Kind seine Ausgaben gut im Blick und schafft es immer wieder etwas zu sparen, sollten Sie daher einen Schritt weitergehen.

Neben dem Taschengeld, das Ihr Kind für all die schönen Dinge des Lebens ausgeben darf, erhält es dann einen weiteren festen Betrag. Ab 14 Jahren können Sie das ganz einfach auf ein eigenes Girokonto überweisen. Ihr Kind bezahlt damit dann die notwendigen Dinge, die zu seinem Alltag gehören.

Sie können Schritt für Schritt damit anfangen. Ein Anfang wäre zum Beispiel, dass Ihr Kind vom weiteren Geld seine Kleidung selber kauft. Später kommen dann Schulmaterial, Kosmetik- oder Hygieneartikel oder auch die Reparatur des Fahrrads hinzu. Was wichtig ist und bleibt: Ihr Kind entscheidet, was es kauft und wie viel es für welchen Posten ausgibt. Dieses Budgetgeld ist eine gute Vorbereitung für das Leben, das Ihren Sprössling erwartet, nachdem er sein Elternhaus verlassen hat.

Außerdem ist eigenes Geld für Kind auch entspannter für die ganze Familie. Diskussionen um Geld für neue Klamotten oder Aktivitäten mit Freunden fallen so nämlich weg. 

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